PoetrySlam und Kurztext „Anfangen“ über die Hürden beim Anfangen, März 2017, Chemnitz. Carsten Pohl

Schiebe nicht so viele Dinge vor dir her, bis in keinem Raum mehr Platz für Entfaltung ist. Fang an auszumisten und fange an zu trenn‘, denn unter den Dingen die du vor dir herschiebst, sind oft Dinge, die sich schon längst erledigt haben und dir eh nie was gaben.

Versuche nicht immer mit dem Kopf durch deine Wand aus „Vielleicht“ zu gehen, nur um dahinter das nächste „Mal sehen“ zu finden.
Reise die Mauer nicht ein. Lass die Mauer eine Mauer sein, aber bau sie Stück für Stück ab und mache aus jedem Vielleicht-Stein einen Dein-Stein und die Erfahrung für dein Leben, oder baue daraus Deine Träume. Ich habe gehört es ist der beste Stoff dafür.

Jemand hat mal gesagt „Aller Anfang ist schwer“. Doch ich glaube glatt, das war jemand der nicht angefangen hat. Wenn du der Meinung bist, es ist etwas für dich, dann gebe es keinem anderen und sehe dich hinterherrennen und rufen: „Hätte ich doch mal!“.
Fang an und mache, dann wird es zu Deiner Sache.

Das Wichtigste ist aber, dass du es für dich machst. Das du für dich anfängst und es nicht verdrängst, dass du es machst, weil jemand anderes es will. Pass auf das es passt was du hast, nicht das du etwas angefangen hast, was jemand anderen gehört und gar nicht Dein „Vielleicht“ war. Denk immer daran: Fang einfach an.

cp

 

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