Gedicht „Das Gute Buch“ über die Faszination der geschriebenen Seiten und der Anziehungskraft eines guten Buches. April 2017. Chemnitz. Carsten Pohl

Das Gute Buch

Du erscheinst mir Seelenwerk in Gestalt und Offenheit.
Inneres breitest du vor mir lässt mich Teil von Welten sein.
Du duldest jeden forschend Blick und fängst sie dir mit Leichtigkeit.
Lässt mich über dich erfahren, und dich auf jeden Menschen ein.
Du bist so reich an deinen Seiten, zeigst sie jedem der es will.
Dir ist egal wer zu dir schaut, ob derer zahlreich oder rar.
Du verbirgst nichts, lässt mich wandeln. Führst mich mit Worten und Gefühl
Ich nehme Teil an deinen Ängsten, deinen Freuden, der Gefahr.
Erstaunlich ist zu was du fähig. Du überredest und nimmst mit.
Du lässt mich hungern, lässt mich weinen, du bläßt mir Träume ins Gemüt.
Wenn ich es zulass‘ bleibst du bei mir, begleitest mich bei jedem Schritt.
Die Erinnerung erhellt die Seiten und nichts was deine Seele trübt.

cp

 

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Anmerkung: Es ist schon manchmal kurios. Während ich allein an diesem Gedicht schrieb, schaute sich meine Frau gerade nach einem guten Hörbuch um. Als sie damit fertig war, fiel ihre Wahl auf „Die Seiten der Welt“ . Was für ein merkwürdiger Zufall. Ich freue mich schon auf das Hörbuch!