Das Frühlingsgedicht “ Erwachen “ über den aufkommenden Frühling und dessen belebende Wärme. 2013. Carsten Pohl. Chemnitz.

Erwachen

Noch legt sich Dunkel drückend nieder,
verhüllt des Himmels blaue Pracht,
Greift nach dem Licht unserer Gemüter,
Ergreift den Tag gleich wohl der Nacht.

Hinter all der grauen Farbe
beginnt pulsierend voller Kraft,
ein strahlend, helles Herz zu schlagen.
Befreiend aus der Wolken Haft.

Der Schleier weicht, verblassend, schimmernd,
ergebend vor dem hellen Schein.
Und behutsam, reich des Lebens
erstrahlt lebendig neues Sein.

Und zahlreich bunt erwacht das Neue,
es blüht die Schönheit glanzerfüllt.
Ein Blick zurück fern ab der Reue
und das Gemüt tanzt lichtumhüllt.

cp

 

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