Ein Gedicht aus meiner Jugendzeit. Das frühe Werk „Traum vom Fliegen“ über den Wunsch sich frei wie ein Vogel durch die Lüfte zu bewegen um die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können. Vor 1999. Chemnitz. Carsten Pohl

Traum vom Fliegen

Auf des Windes Schwingen tragend
gleite ich durchs Himmelsblau.
Die eigene Mine formt sich fragend,
wenn ich in die Ferne schau.

Stolz ergibt sich vor mir Schönheit,
und der Erde ganzer Pracht.
Die Luft erfüllt ein sanftes Schweigen,
nur des Windes Stimme lacht.

Vögel kreuzen meine Wege,
schauen mich nur fragend an.
Kann Ihresgleichen nicht erlangen,
da ich einst auf Land begann.

Um diese Freiheit zu erlangen,
müsst‘ ich mir gar Flügel leihen.
Und das Bestreben nach dies Wünschen,
kann nur der Traum vom Fliegen sein.

cp

 

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