Das Gedicht „Wartend“ über die Sehnsucht wieder glücklich sein zu können. November 2011. Chemnitz. Carsten Pohl

Wartend

Gedanken springen, treiben wirr im Dunkeln,
Kälte kämpft um jedes Stück.
Von kühner Hoffnung verblassend Funkeln,
Kaum Sicht vorwärts, kein Zurück.

Erinnerungen, schöne Zeiten,
fließen schnell und stet.
Hoffnung treibt, versucht zu atmen,
was der Wind schon fortgeweht.

Auf den Zeitpunkt sicher wartend,
Gefühle echt und voller Herz.
Bis vergangen all das Dunkel.
Bis erloschen all der Schmerz.

cp

 

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