Das Gedicht “ Heimweh “ über das Gefühl in seiner Heimat geborgen zu sein und sich nach seinem Haus und Hof zu sehnen. August 2017. Carsten Pohl. Chemnitz.

Heimweh

Dort wo du aufsteigst steilen Pfades
Zu dem Gipfelkreuz empor
Dort wo du unermüdlich wanderst
Um ferne Wege zu begehen
Zieht es mein Herz zum Tale runter
Vor das stets vertraute Tor
Schweift mein Blick über manch Steine
Um Bekanntes zu erspähen

Dort wo du Segel hisst voll Eifer
Alles fest schnürst, loslässt, rennst
Wo du mit leuchtend klaren Augen
Dem Meere schon dein Kommen schwörst
Versinken mir im Sand die Beine
Weil du mich von der Heimat trennst
Verschwimmt der Blick in trüben Tränen
Weil du den Hilferuf nicht hörst

Wo du verlässt was dir gehört
Hinter Türen fest verschließt
Dort wo du weg willst um zu atmen
An Stellen wo dich niemand kennt
Spür ich Geborgenheit und Zuflucht
Vertrautes was mein Geist genießt
Da ist mein Hafen meine Hütte
Da ist was mein Herz Heimat nennt

cp

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