Kindergedicht „Unser Jahr“ über die Reihenfolge der zwölf Monate, Januar 2017, Chemnitz. Carsten Pohl

Unser Jahr

Kinder schaut zum Himmel rauf,
Raketen gehen in Lichter auf.
Sie läuten uns das neue Jahr,
Beginnend mit dem Januar!

Nun ist das Jahr im vollem Gange,
Der Januar er weilt schon lange,
Doch jetzt legt er sich sanft zur Ruh,
Und ruft den Februar hinzu.

Wo Februar noch kalt und bang,
Kündigt sich der März bald an.
Er ist der Dritte jetzt im Bunde,
Und bringt vom Frühling erste Kunde.

Doch der März hat nicht viel Zeit,
Drum steht April auch schon bereit.
Der hält beim Wetter niemals still,
Lässt es regnen, wann er will!

Als fünftes ist der Mai dann dran,
Und schaut mal Kinder was der kann!
Er lässt mit Sonne und viel Mühen,
Den Frühling leuchten und erblühen.

Schon haben Kinder dann und wann,
Kaum noch zum Spielen Socken an,
Denn der Juni, der ist spitze,
Bringt den Sommer und die Hitze!

Sein Bruder Juli löst ihn ab,
Auch er bringt Hitze nicht zu knapp.
Jeder will jetzt baden gehen,
Und viele Blumen wollen blühen!

Auch im August spielt voller Wonne,
ein jedes Kind noch in der Sonne,
Doch ganz langsam und ganz sacht,
Hat sich jemand aufgemacht.

Denn jetzt ist der September dran,
Und er macht das, was er gut kann.
Er bereitet alles vor,
Und lässt den Herbst in Haus und Flur.

An zehnter Stelle, Kinder seht,
steht ein goldener Athlet!
Denn der Oktober hat die Macht,
Über des Herbstes goldene Pracht!

Doch ihr ahnt es, eins, zwo, drei,
Ist es mit der Pracht vorbei,
Denn der November, kalt und grau,
Treibt alle Igel in den Bau!

Und wer fehlt noch in der Runde?
Wer schlägt des Jahres letzte Stunde?
Wer bringt das Christkind und den Winter?
Dezember ist es, liebe Kinder!

Und schon startet ein neues Jahr,
Beginnend mit dem Januar!

cp

 

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