Ein Gedicht “ Buddha und die Tiere „welches ich in Form einer Geschichte geschrieben habe. Ich bin großer Fan der chinesischen Tierkreiszeichen und habe dieses Gedicht Anfang 2013 begonnen. Dann hatte ich, na sagen wir mal, eine Schreibblokade. :)

Es gibt zu den Tierkreiszeichen mehrere Legenden. Ich habe einfach zwei dieser Legenden genommen und zu einer geformt. Ich hoffe das stört niemanden. :) Viel Spaß!

Buddha und die Tiere

Einst trug sich zu vor langer Zeit in Harmonie und Fröhlichkeit in einem Land voll von Legenden voll Sagen, die wir noch nicht kenn, denn keiner hat sie je erzählt, kein Erzähler je gewählt, um sie einmal vorzutragen und sich dabei vorzuwagen, in eine Welt voll Fantasien fern unserer der wir gern entfliehen, wenn wir diese Zeilen sehen, um zu erfahren was geschah, als Buddha rief der Tiere Schar, um ihn ein volles Jahr zu schenken. Drum folget einer der Legenden, lasst euch berichten die Geschicht, wie es dazu gekommen ist.

In einem Hain, in großer Stille, spazierte Buddha und sein Wille war das Erreichen innerer Ruh, drum meditierte er dazu, unter eines Baumes Pracht, mit Feigen hoch im Blätterdach bis kam ein Tag, der war speziell, dass merkte Buddha ziemlich schnell, als er in sich ging und sah: „Das höchste Glück“ war schon ganz nah. Ein Weg, ganz fern vom Irdischen, den wir als das Nirwana kenn.

Nun saß er nah der Pappel-Feige und warf den Blick gen Himmel rauf und sah der Tag in Windeseile zu Ende ging im Zeiten-Lauf. Da merkte er trotz Harmonie, das etwas fehlte irgendwie, was er vorher nicht bedacht, als er sich hat aufgemacht, zu verlassen unsere Welt, damit ihn nichts mehr Irdene hält. Und da sogleich fiel es ihm ein, auf Erden muss ja Ordnung sein, ein Gleichgewicht von Yin und Yang. Und so ganz voller Tatendrang rief er nach der schlauen Ratte, die nun Buddhas Bitte hatte, nach zwölf Tieren an der Zahl zu schicken und die große Wahl fiel auf Büffel, Tiger, Drache, das war keine große Sache. Hase, Schlange, Affe, Schwein brachten kaum Probleme ein. Das Pferd, die Ziege, Hahn und Hund, bis dahin lief die Sache rund. Doch zum Schluss ging etwas schief, denn die schlaue Ratte lief zwar zur Katze wie befohlen, um die Nachricht unverhohlen, um datiert zu überreichen, damit die Katze folgt dergleichen, doch viel später als erwartet in das Abenteuer startet.

Nun war die Nachricht überbracht, zuletzt nicht ganz so wie gedacht und ein Problem ergab sich nun, denn was sollt‘ die Ratte tun? Sie wollte ja die Erste sein, welche einkehrt in den Hain, um noch vor allen anderen zu erfahren, was Buddha denn verkünden will so Wichtiges. Und umso wichtiger es ist, wollt‘ die Ratte ohne Frage zurück, so schnell der Wind sie trage!

Sie grübelte und dachte leise, wie sie auf eine kluge Weise vor allen Tieren und ganz schnell sich Visa Vie vor Buddha stell, um zu empfangen ihren Lohn und ihr Lob im höchsten Ton. Da fiel ihr doch der Büffel ein, der schien der Richtige zu sein, um sie zu tragen unbemerkt auf dem Rücken unversehrt und sie im schnellen Eilgalopp zum Hain zu bringen ohne Stopp. So lief sie los mit einem Lachen, wie es die Ratten gerne machen, wenn sie heimlich in der Stille Pläne schmieden und ihr Wille alle andern überflügelt und ihre Taten so besiegelt.

Und es dauerte nicht lange, da kam der Büffel, laut im Klange des Weges angestürmt in Eile und merkte nicht, wie sag bar leise, die Ratte sprang im vollen Lauf auf des Büffels Rücken auf. Und so stürmten alle beide hin zum Hain, wo Buddha stand, um zu empfangen frohe Kunde als das erste Tier im Land. Und wirklich so geschah es nun, dass die Ratte ohne Tun mit dem Büffel unter sich einen Sieg für sich verstrich. Denn nur kurz vor Buddhas Füßen sprang sie über Horn und Haupt ihres Trägers, um zu grüßen nun des sicheren Sieges laut.

Und so kamen nacheinander alle Tiere in den Hain nur die Katze, wie wir wissen, sollt nicht Teil der Runde sein. Der Tiger sprang in einem Satz als drittes auf des Haines Platz. Der Hase schniefend hinterher und auch der Drache voller Pracht landete vom Wolkendach. Fast zur selben vollen Stunde traf die Schlange in die Runde, dann das Pferd und auch das Schaf was sich fallen ließ in Schlaf erschöpft des Laufens und der Hitze und von des Baumes oberen Spitze sprang der Affe vor den Hahn, der gleich krähend nach ihm kam, gefolgt vom Hunde obendrein und zuletzt kam noch das Schwein. Und so standen sie nun da, des Buddhas stolze Tiere Schar.

Buddha war nun guter Dinge und verkündete die Kunde, auf das sie in die Welt vordringe und beschrieb dies kostbar Stunde. Ins Nirwana wollt er gehen um das Paradies zu sehen, und jedes Tier so wie es war, sollte hüten nun ein Jahr. Also schenkte er sogleich jedem Tier ein eigenes Reich in Form des Jahres gut und schön sollt jedes Tier mit diesem gehen. Und ein Mensch der hier geboren war nun dazu auserkoren, zu erhalten all die Sachen die das Tier besonders machen, welches wacht über das Jahr in dem der Mensch geboren war.

Und So sah Buddha nun gen Himmel, dankte allen und schlief ein und sein Geiste fern der Hülle, kehrte ins Nirwana ein.

cp

 

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