Liebesgedicht „Ich danke Dir“ als meine Art „Danke“ zu sagen, April 2016, Chemnitz. Carsten Pohl

Ich danke Dir

Zwei sture Köpfe und ein Streit,
Pause für die Zweisamkeit!
Schon fliegen Fetzen immer wieder,
ein Wort sticht laut das andere nieder.
Mal wird geschrien, mal laut gesprochen
und nur fürs Luft holen unterbrochen,
bis jeder heißer und geschafft
bei jedem Argument erschlafft.

Ich danke Dir für diese Zeit,
in unterbrochener Zweisamkeit.
In der, egal wie laut, wie reich des Kampfes,
du stets an meiner Seite standest.

Es gibt die Tage wo ich wanke,
wo ich mit mir selber zanke,
vor denen ich den Mut verliere,
an denen ich mich selbst studiere,
um zu finden was mich lähmt,
wo mein Herz sich nach Dir sehnt!
Ein Lächeln und ein Wort der Liebe,
vertreiben in mir Hoffnungsdiebe.

Ich danke Dir, du hältst die Wage,
egal wie dunkel meine Tage.
Du bist die Ruhe für Kraft in mir,
mein kostbar Lebenselixier.

Erst fehlte mir dafür der Mut,
jetzt ist es gar mein höchstes Gut.
Was ich vor Dir noch nicht kannte,
ist unsere Familienbande.
Sie nimmt sich von mir, ich gebs` gern.
Ich will für sie so viel entbehren,
doch nicht immer fällt das leicht,
da manchmal mir die Kraft nicht reicht.

Ich danke dir das du vertraust,
mit mir zusammen nach vorne schaust.
Du bist Die, die alles hält,
meine Löwin, meine Welt.

Stets schenktest Du mir dein Vertrauen,
um eine Zukunft aufzubauen,
um zu hüten zweier Herzen,
voller Lebenslust und Werten.
Doch Viel was selbstverständlich scheint,
bedarf noch meiner Dankbarkeit.
So nimm dies Verse als ein Stück
und Zeichen meines Danks zurück.

Ich danke Dir für all die Zeit,
für all die schöne Zweisamkeit!
Auf unseren weiteren Lebensweg,
mein Herz für dich in Liebe schlägt!

Für meine große Liebe, Anne!

Alle Rechte bei Carsten Pohl Chemnitz, 2016
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